Fortbildung (FB 01) 12. - 13. Juni 2012
UNKONZENTRIERT, UNRUHIG, UNGESCHICKT – WIE VERZAUBERN WIR DAS „UN“ ?
Freude und Hoffnung bei der Erziehung von schwierigen Kindern
Anmeldeschluss
11. Mai 2012
Referentin
Christine Nössner
Dipl. Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin, Diagnostik und Therapie im SPZ, Ausbildung in Gesprächspsychotherapie GWG, Familientherapie und systemischer Therapie, Verhaltenstherapie DGVT, Supervision; Weiterbildungen u. a. in Hypnotherapie am Milton Erickson Institut, Qualitätsmanagement für soziale Einrichtungen, Lehrtätigkeit u. a. an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg und in Fort- und Weiterbildung
KURZBESCHREIBUNG
Inzwischen kennt es fast jeder: das Aufmerksamkeits- Defizit- Syndrom, die hyperkinetische Störung, den Zappelphilipp oder das Träumerchen. Doch was steckt genau dahinter? Welche anderen Schwierigkeiten verbinden sich damit? Wann ist eine solche Diagnose tatsächlich angebracht und wann nicht?
Wie können wir diese Kinder rechtzeitig unterstützen, bevor Schulversagen, soziale Probleme Stigmatisierung und innere Verzweiflung ihre Gesamtentwicklung bedrohen?
Wenn ein Kind an AD(H)S leidet, so ergibt sich daraus eine tägliche Herausforderung für Eltern, Lehrer und pädagogische Begleiter. Diese Erfahrungen werden in der Fortbildung ausgetauscht und Lösungswege erarbeitet. AD(H)S- typische Probleme können sich am besten dann mildern, wenn alle Erziehungspersonen über ein fundiertes Wissen verfügen, um sich auf die Besonderheiten des Kindes einstellen zu können.
Der aktuelle Forschungsstand der Medizin und differenzierte Diagnosemethoden werden vorgestellt und die Wirkungsweise unterschiedlicher Medikamente erklärt und kritisch diskutiert.
Im Zusammenspiel von medizinischen und pädagogischen Interventionsmöglichkeiten wird die Notwendigkeit eines individuellen, strukturierten Trainingsprogramms aufgezeigt.
Damit erhalten auch diese „schwierigen“ Kinder die Chance gute soziale und emotionale Kompetenzen entwickeln zu können.
Besonders wichtig ist die Integration von effektiven Hilfen im Alltag, um mit dem Kind Freude, Lebensmut und gemeinsames Lachen wieder herbeizuzaubern.
ZIEL UND INHALTE
- Wissen über die theoretisch-wissenschaftlichen Grundlagen des Aufmerksamkeits-Defizit-Syndroms und typische Auffälligkeiten in unterschiedlichen Altersabschnitten
- Probleme aus der Perspektive der Erziehungspersonen
- Techniken der Elternberatung und der pädagogischen Betreuer/innen
- Veränderung von Verhaltensmustern im Alltag: „der Begleiter als Dirigent“
- Sicherung einer vertrauensvollen Bindung durch Beziehung stärkende Konsequenzen
- Verhaltenstherapeutisch
orientierte Lernstrategien:
Möglichkeiten zur systematischen Unterstützung der Entwicklung des Kindes - Reduzierung von Stress beim Zusammenleben in Familie und Schule
METHODEN
Austausch der eigenen Erfahrungen, theoretische Darstellungen, Umgang mit Beobachtungsverfahren, Rollenspiele, Übung von Trainingseinheiten, Kleingruppenarbeit, Plenumsdiskussionen
ZIELGRUPPEN
pädagogische
und therapeutische Fachkräfte aus Jugendhilfe und
Schule; Eltern
TEILNEHMERZAHL
max. 20 - 25 Teilnehmer/innen
TERMIN
12.06.2012 - 13.06.2012,
jeweils von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr
VERANSTALTUNGSORT
Dietrich-Brüggemann-Zentrum
Albert-Schweitzer-Kinderdorf Hessen e.V.
Schillerstr. 26
63456 Hanau - Klein-Auheim
KOSTEN
248 € inkl. Tagungsgetränke
(Mittagessen in einem nahe gelegenen Restaurant möglich)
ÜBERNACHTUNGSMÖGLICHKEITEN
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INFOS UNTER
Frau Marr/Tel. 06181-2709 18
E-Mail: connect@ask-hessen.de

